Unter dem diesjährigen Motto „Maximale Perspektive“ haben mehr als 11.000 Nachwuchsforschende bis Ende November ihre Projekte beim Wettbewerb Jugend forscht eingereicht. Die vom Schülerforschungszentrum Xenoplex unterstützten Projekte haben auch in diesem Jahr erneut eine große Anzahl erreicht.

Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb fördert besondere Leistungen und Begabungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Jugendliche sollen langfristig für diese Themen begeistert und in ihrer beruflichen Orientierung unterstützt werden. Sie starten ab 15 Jahren in der Alterssparte Jugend forscht, jüngere Teilnehmende ab Klasse 4 treten in der Sparte Jugend forscht junior an.

Forschungstalente können ihrem Wissensdurst in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik nachgehen, dabei Neues entdecken, ihre Kenntnisse teilen und zeigen, was in ihnen steckt.

Bis Mitte Januar 2026 wird nun geforscht, experimentiert und dokumentiert. Erst danach müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung ihres Forschungsprojekts einreichen.

Nils Schmedes, stellvertretender Vorstand im Verein FRO e.V. betont, dass Jungwissenschaftler:innen aus der Ortenau in der Vergangenheit beispielsweise zum Berliner Blau Akkumulator und deren Verbesserung geforscht, innovative Anwendungen der Genschere CRISPR-Cas zur Virendiagnose erarbeitet, sich mit der Entwicklung von neuen Nistkästen befasst, eine App gegen Prokrastination programmiert oder einen smarten Solarofen entwickelt haben.

Ab Ende Februar 2026 findet der Regionalwettbewerb Südbaden statt, bei denen die jungen Forscher ihre Arbeiten einer Jury und der Öffentlichkeit präsentieren. Wer hier gewinnt, tritt im März und Mai auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale vom 28. bis 31. Mai 2026 in Herzogenaurach.

Wir wünschen allen Teilnehmenden viel Erfolg.