Namensgebung Xenoplex – Schülerforschungszentrum in Gengenbach

Nach einigen Jahren intensiver Vorbereitung, Planung und vieler kreativer Gespräche hat das Kind nun einen Namen.

Vor gut 4 Jahren kam die Idee auf im Ortenaukreis ein Schülerforschungszentrum aufzubauen. „Die Ortenau ist ein blinder Fleck, was die Entfaltungsmöglichkeit von naturwissenschaftlich-technisch begabten Jugendlichen angeht“ stellte Herr Dr. Elge, Bio-, Chemie und NwT-Lehrer am Marta-Schanzenbach-Gymnasium fest. Er leitete zu dieser Zeit schon eine sehr erfolgreiche Jugend-forscht-Gruppe, die aber bald an die Grenzen schulischer Möglichkeiten stieß. Schnell konnten begeisterte Mitstreiter für die Idee gewonnen werden. Herr Möschle, Unternehmer aus Ohlsbach und langjähriger Partner des Gymnasiums, sah sofort die Chance die jungen Forscher und Tüftler mit einem attraktiven Angebot in der Region zu halten. Die Gruppe der Förderer wuchs beständig und alsbald kamen die Hochschule Offenburg, die Bildungsregion Ortenau und die Verbundschule Gengenbach als Partner ins Boot. Es wurde der Verein „Forscher/innen für die Region“ gegründet, der in Zukunft die Trägerschaft übernehmen soll. Es musste aber noch die Standort- und Finanzierungsfrage geklärt werden. Durch das große Engagement der Stadt Gengenbach und den Weitblick von Herrn Bürgermeister Erny lag zügig eine Lösung auf dem Tisch. Durch die Verschmelzung einer Mensaerweiterung des Bildungscampus Gengenbach, der Städtischen Mediathek und dem Schülerforschungszentrum in einem zweistöckigen Gebäude wurde ein finanzierbarer Weg gefunden, der auch großen Anklang beim Gemeinderat fand. Es ist sehr bemerkenswert, dass ein so ambitioniertes Projekt innerhalb dieser verhältnismäßig kurzen Zeit spruchreif wurde.

Eine Gruppe von Studierenden der Fakultät „Medien und Informationswesen“ der Hochschule OG kümmerte sich dann professionell um die Corporate Identity inklusive Namensgebung und Logoentwurf.

„Xenoplex – Jugend. Forschung. Ortenau.“ wird das neue Schülerforschungszentrum heißen.  „Der Name setzt sich zusammen aus dem Edelgas „Xenon“ und dem Begriff „Komplex“, der für den Gebäudekomplex, aber auch für komplexe Vorgänge steht. „Das florale Logo soll die Nachhaltigkeit unserer Forschung signalisieren.“, erklärt Jessica Schlenker, Studentin des Designteams.

„Wir hoffen, dass wir mit Xenoplex allen Jugendlichen in der Region eine Möglichkeit bieten können ihren Forscherdrang unter besten Voraussetzungen umzusetzen.“, sagt Stefan Feld, Schulleiter des Marta-Schanzenbach-Gymnasiums „und alle Schulen mit Sekundarstufe in der Ortenau sind eingeladen mitzumachen“. Außerdem besteht die Hoffnung, dass sich der Landkreis und viele Wirtschaftsbetriebe mit ihrem Know-how und monetär beteiligen.

Baubeginn ist für die zweite Jahreshälfte 2017 geplant, so dass mit einer Eröffnung Ende 2018 gerechnet werden kann.

Forscher/innen für die Region engagiert sich auch für MINT

Unsere Förderung der sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) hat das Ziel, Jugendlichen in der Region die besten Möglichkeiten zu geben und Talente zu fördern.

Das soll durch mehrere Projekte erreicht werden:

1) Schülerforschungszentrum in Gengenbach

Der Verein Forscher/ innen für die Region beteiligt sich am Aufbau eines Schülerforschungszentrums. Dieses soll besonders interessierten und leistungsbereiten Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten außerhalb des Unterrichts bieten, um an eigenen wissenschaftlichen Projekten zu arbeiten.

Die intensive Betreuung ermöglicht das Erlernen vieler, für die spätere berufliche Zukunft bedeutender Kompetenzen. Dazu gehört das wissenschaftliche Arbeiten und das Anwenden unterschiedlicher Methoden und Techniken, die die Jugendlichen normalerweise erst an einer Hochschule kennen lernen würden.

Schülerforschungszentren und MINT – Jugendliche für die Wissenschaft begeistern!

Das Schülerforschungszentrum soll besonders interessierten und leistungsbereiten Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten außerhalb des Unterrichts bieten, um an eigenen wissen-schaftlichen Projekten zu arbeiten. Die intensive Betreuung ermöglicht das Erlernen vieler, für die spätere berufliche Zukunft bedeutender Kompetenzen. Dazu gehört das wissenschaftli-
che Arbeiten und das Anwenden unterschiedlicher Methoden und Techniken, die die Jugendlichen normalerweise erst an einer Hochschule kennen lernen würden.

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