Die Brüder Tobias und Leon Stadelmann sind mit dem Bundessieg in Biologie beim Jugend forscht Wettbewerb, Deutschlands wichtigstem Preis für Nachwuchswissenschaftler, in Chemnitz ausgezeichnet worden. Die beiden Jungforscher überzeugten die Biologie-Jury mit ihrem Projekt „DNAzyme als neuer Ansatz zur Regulierung von PAD4 bei der Entstehung von Rheuma“.

Der ehemalige Schüler Tobias und der am Marta-Schanzenbach-Gymnasium Gengenbach in Abiturprüfung befindliche Leon haben ein innovatives Konzept entwickelt, um die „messenger RNA“ zu attackieren, die unter anderem die rheumatoide Arthritis begünstigt.  Neben dem hervorragendem Ergebnis hob die Jury vor allem die verständliche Präsentation des komplexen Themas, den hohen Eigenanteil des Projekts und das Durchhaltevermögen bei zahlreichen Rückschlägen hervor. Mit bundesweit über 12.000 Anmeldungen ist Jugend forscht der europaweit größte Nachwuchswettbewerb für Naturwissenschaften und Technik.